Mittwoch, 29. Juni 2011

... change is part of life ;-) ...!

... und das sieht dann ungefähr so aus:


Ich freue mich so sehr auf alles NEUE, auf alles ALTE ;-) und auf alles was jetzt noch kommt....
Zugunsten des ganzen Wirrwarrs gabs ne zwischenzeitliche Trainingspause von ein paar Tagen.
(Und das Schwülwarme Wetter legte mich zusätzlich lahm).
Heute war wieder laufen angesagt-und es war super. Wirrwarr und Laufen ist einfach eine gute Kombi ;-)

Sonntag, 19. Juni 2011

Wettkampf 2/2011: Rheingauer Rieslingman

Es war ein Geschenk-die Anmeldung zum Rieslingman.
(Danke an dieser Stelle nochmals!!!)
Das Streckenprofil haben wir uns allerdings erst nach der Anmeldung genauer angesehen:

Ca. 800 Höhenmeter auf 40 km. Knackig. Also: Streckenbesichtigung per Auto vorab. Weise Entscheidung ;-)

Heute der Wettkampf
1. Schwimmen:
Lief ansich super. Wasser relativ warm (entgegen des Wetters - kühl, immer wieder Regen, dunkle Wolken ...)
Hab mich leider wieder zu weit hinten eingeordnet beim Start, so dass ich relativ lange brauchte, um eine Lücke zu finden, um meinen Rythmus schwimmen zu können. Beim nächsten mal anders.

wenige Minuten vor dem Start

Lücken tun sich auf

Wechsel: Lange Zeit gelassen beim Wechsel-hab mich aufgrund der Wetterlage doch dafür entschieden, Windweste und Armlinge auf dem Rad anzuziegen.

Wechselzone

2. Rad:
Vor der Radstrecke hatte ich wirklich den allergrößten Respekt, nachdem wir die Strecke besichtigt hatten. Mehr als 12 km fast ausschließlich bergauf-teilweise mit "hochprozentigen" Rampen. Eine davon im Wispertal (Preßberg)-uns wurde gesagt, dass es sich um eine 18% Rampe handelte.....da half nur noch raus aus dem Sattel und treten was das Zeug hielt, um nicht einfach umzufallen-oder sich vor dem scheinbar auftürmenden Berg überrollen zu lassen ;-)
Nach der Abfahrt ging es mit einem langen Anstieg weiter bevor es endlich-über einen Schlenker durch die Weinberge-Richtung Rüdesheim zurück ging.

überglücklich über die gelungene Radstrecke


Überglücklich über diese mehr als gelungene 40 km-bergige Radstrecke ging es dann zur Wechselzone.

3. Laufen
Leider ein paar Atem/Asthma Probleme,die dann auch zu Seitenstechen führte-aber dennoch ein super Gefühl in den doch beanspruchten Beinen. Tolle 4 Runden in einer doch noch guten Zeit (und das nach der Radstrecke ;-)





ZIEL
Sehr glücklich und zufrieden mit diesem Wettkampf, der viel besser gelaufen ist als erwartet:

Platz 10 Altersklasse, Platz 25 von 35 teilnehmenden Frauen.
Schwimmen (1km): 0:22
Rad (40km, ca. 800 HM): 1:53
Laufen (10 km): 0:56

und noch etwas: ein TREPPCHENPLATZ! Herzlichen Glückwunsch, Juli,
zum 2. Platz AK!



Sämtliche Bilder zu diesem Post stammen im Original übrigens von unserem heutigen "privat-Fotografen" Axel ;-) Lieben Dank dafür!

Lockerungs-Schwimmen

... heute zur Entspannung der Beinmuskulatur eine lockere Schwimmeinheit.
Ein paar zusätzliche Technikübungen und ein kleiner Sprint inklusive ;-)

Montag, 13. Juni 2011

Radtraining: alte 70.3 Strecke


Für heute hatten Julia und ich uns nach den Höhenmetern im Schwarzwald die nächsten Höhenmeter vorgenommen: die alte Wiesbadener Ironman 70.3 Strecke.
Was vor einem Jahr noch "Schmerzen" verursachte und mir einen Strich durch die "Kompletrechnung" machte, war diesmal fast schon ein "Leichtes: "The Hammer" gegen Ende der 90 km. Von nun an mein Freund ;-)
Super erfolgreiches Training also.

Samstag, 11. Juni 2011

Schwarzwald-Klassik: die Pässe-Tour


Heute-am Abreisetag-haben wir uns noch einmal die "Krönung" vorgenommen:
Die "Schwarzwald-Klassik-Pässe-Tour". Ich muss gestehen-ich habe mir die angegebenen Höhenmeter im Vorfeld nicht allzu genau angesehen-zu meinem Glück.
Julia wusste immer bestens den Weg zu leiten ;-) und mir auch immer genau am richtigen Punkt zu versichern, dass "der höchste Punkt" bald erreicht sei (...).
Der erste Anstieg-quasi zum warm werden-mit den tollsten Ausblicken von oben. In Serpentinen die Wiesen hinauf, wieder extrem hinunter um dann wieder hinauf geleitet zu werden. Cappuchino-Pause irgendwo mittendrin im Hügel inklusive.


Euphorisiert von diesem Anstieg kam dann aber das, was alles von mir bisher wohl erklommene überschritt. 12 km Anstieg auf 1210 m- den "Schauinsland". Der Beginn des Anstiegs wurde gleich mit einem freundlichen "12%" Schild angekündigt.
Gleichmäßig die 12 km hochgekurbelt (von einem kurzen Anflug von "Flau im Magen" abgesehen) und überglücklich oben angekommen. Grossartig.



Eine lange Abfahrt und einige Kilometer zum lockern bereiteten uns auf den dritten Anstieg vor.
Wahnsinnige Landschaften-fast schon unrealistisch erscheinend-und kleine Bergdörfer durchfuhren wir (oder besser gesagt: kurbelten wir uns entlang).
Nach dem grossen Anstieg in der Mitte hatte ich zwischenzeitlich ein paar Mal mit Motivationsproblemen zu kämpfen (die wievielte Serpentine sollte das heute sein?).

Aber fast noch anstrengender als dieser dritte Aufstieg war die ewig lange folgende Abfahrt-bei der es zum einen mittlerweile recht kalt geworden war (trotz dicker Armlinge und Windjacke) und zum anderen der Kopf/die Konzentration langsam nachliessen.

Nach 90 km und 2100 Höhenmetern erreichten wir unseren Ausgangspunkt.

Eine tolle Abschlusstour!


Freitag, 10. Juni 2011

Zürich-und die Erkenntnis über HEARTBREAK-HILL



Heute ein Abstecher zurück nach Zürich. Ohne Räder. Ausgiebiger Stadtbummel. Mit den Brötchen vom Frühstück aus dem Hotel (jawohl, wir gehören zu denjenigen, die sich den Proviant in Servietten gehüllt bei Frühstück in die Jackentaschen stopfen).
Aber bei den vorherrschenden Preisen bleibt auch nicht viel anderes übrig, wenn man sein Geld lieber für andere Dinge ausgeben will.

Vor der Fahrt zurück in den Schwarzwald beschlossen wir, uns-in weiser Voraussicht-noch mal per Auto den als "HEARTBREAK-HILL"-deklarierten Anstieg anzuschauen, den sowohl Julia beim Ironman als auch ich beim 5150 mehrfach bezwingen müssen (ich 3 mal, Julia 2 mal).

Gute Idee-wie sich später herausstellte. Ein 1-2 km langer Anstieg mit einigen knackigen Rampen von 13-14%. Und laut Beschreibung DER Punkt zum Zuschauen. Links und rechts alles voller Menschen-da bleibt nichts anderes übrig, als Zähne zusammenbeissen und lächelnder Weise hoch.

Donnerstag, 9. Juni 2011

Rennrad-Hotel-Test im SCHWARZWALD




2,5-Länder-Tour

Von der Schweiz ging's gestern für einen 3-tägigen Abstecher nach Badenweiler im Hochschwarzwald. Dank einer Auslosung bei der Roadbike "mussten" wir ein als Bike-Hotel ausgewiesenes Hotel in mehreren Hinsichten testen. Ein nicht allzu schlechter Auftrag.
Also mitsamt der Räder eingecheckt und bereits am nächsten Morgen zur ersten Tour aufgebrochen.

Eine Tourenkarte hatten wir bekommen-aber die war leider so derartig ungenau, dass man ständig anhalten musste um den Weg herauszufinden.
Kein Vergnügen! Minuspunkt!

Dennoch schafften wir es mit der 2,5 Länder Tour über Frankreich und Basel-streifender Weise nach 110 km und einigen Höhenmetern am Ende wieder ins Hotel zurück.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Kontrastprogramm

...ich hab umgesattelt...

Schweiz-Tour die Erste

Unsere erste Tour in der Schweiz. Und schnell die Erkenntnis, das Taunus und Appenzeller Land nicht identisch sind..... Eine regelrechte Höhenmetertour. Mit zauberhaften Landschaften und sattem Grün....
So könnte es weiter gehen (bzw fahren) ;-)

Angemeldet

Am 09.07. Start beim 5i50-Serien Event: Zürich Triathlon (olympische Distanz). Bis dahin muss ich noch herausfinden,was der "heartbreak-Hill" ist ...;-)

Dienstag, 7. Juni 2011

Ironman 70.3 Rapperswill-Support

Super Tag und super Rennen von Julia in Rapperswil. Von Sonne über Gewitter und Regen war auch für mich alles dabei. Einen ausführlichen Rennbericht und mehr Bilder gibt's hier:
tri-startblog.blogspot.com

Montag, 6. Juni 2011

1 Stunde Früh-Lauf und Sattel-Glück


06.45 Uhr:
mit der Glücksnachricht geweckt worden, dass ich heute Nacht um 4 Uhr tatsächlich den unbedingt gewollten SPECIALIZED TOUPE in weiss/blau ersteigert habe! Und das zu einem perfekten Preis ... 3,2,1: meins!!!
Endlich wieder auf dem bewährten Sattel fahren-ich wünsche ein schlechtes Gewissen dem, der meinen alten auf Mallorca geklaut hat!

07.00 Uhr:
Lauf los-in Richtung Park und weiter ...1 Stunde im Halbschlaf-und mit der Erkenntnis, dass die Luft heute morgen auch nicht wirklich besser ist als abends....
Aber immerhin-im Sattel-Glück und mit dem guten Gefühl, wirklich losgelaufen zu sein ...

Freitag, 3. Juni 2011

Personal Support in Rapperswill

Wir sind angekommen. In Rapperswill/Schweiz.Wohnen dürfen wir bei Babette-auch vom FC St Pauli in Flawill. Heute war Anmeldung und Abholung von Julias Startunterlagen beim 70.3 und erste Besichtigung des Zürichsee angesagt. Eine spontane Nachmeldung für den 70.3 Rapperswill zerschlug sich beim Anblick des Preises:350 EUR!?!

Aber so hoffe ich, Julia ein guter,perfekter "Personal Race Paparazzi" und supporter sein zu können ;-))
Ich geb mein bestes...

Dienstag, 31. Mai 2011

Feierabend-Runde

Es war warm (30 Grad), es war hügelig
(danke für den verschwiegenen und als 16% ausgewiesenen Hügel) es war schnell und es war entspannend zugleich.
Genau das richtige für eine Feierabend-Tour! Schöne Runde,die ich noch nicht kannte.

Sonntag, 29. Mai 2011

Iso-Hefe-Tour



Heute eine Tour allein. Aber Super Wetter-26 Grad Sonnenschein pur. Es war schön. Und erholsam für den Kopf. Und mit einem Zwischenstop auf der "anderen Seite" bei einem isotonischen (alkoholfreien) Hefeweizen. Dort wartete die halbe Familie ;-)

Freitag, 27. Mai 2011

Anti-Stress-Lauf

Stress. Was für eine Woche. Da hilft nur eins. Laufen. Leider macht der etwas überstrapazierte (Vor-)Fuss immer noch nicht ganz das was er sollte. Aber dennoch hat der Lauf gut getan.

Donnerstag, 26. Mai 2011

SWIMNIGHTS-die erste



Auftaktveranstaltung der Macquarie swimnight powered by sailfish.
Das angekündigte Gewitter blieb aus-dafür gab es ein wenig Wellengang im See ;-)
Über 400 Starter. Tolles Vergnügnen. Schöne unnd erholsame 1,5 km....
Genau das richtige nach einem stressigen Tag....

Mittwoch, 25. Mai 2011

60 Min Lauf / Technik/Variationen

Lauf nach Plan-"eigentlich". Nach 20 Minuten Einlaufen im GA Bereich folgten einige Lauf ABC Übungen. Wetter war schwül und ich habe deutliche Allergie-Symptome. Zu Beginn alles etwas schwerfällig. Aber dann lief es doch ganz gut. Ein paar Fahrtenspiele eingebaut, da ich mich nach vorgegebenen 12 (?) Sprint-Einheiten nicht wirklich gefühlt habe.

50 Minuten Schwimmen-Technik nach Plan

Der komplette Plan liess sich in den mir verbleibenden ca. 50 Minuten nicht umsetzen, aber ich versuchte, die Technikeinheiten einzuhalten-und nur die Streckenlängen zu verkürzen.

200 m Einschwimmen
8x25 m abwechselnd 1 Bahn linker und rechter Arm Kraul
2x 100 m Kraulbeine
50 m locker
5x50 m Sprint
2x 100 m Kraulbeine
100 m locker
500 m Kraul mit Pullbuoy
100 m Ausschwimmen

Montag, 23. Mai 2011

HH > WI: 4.40 Uhr


nach Minimal-Schlaf und 5 Stunden Zugfahrt, anschließenden 9 Stunden Arbeit ein wohlverdienter wenn auch nicht wirklich regenerativer Ruhetag.
Schlaf ist einfach Genuß pur!

Sonntag, 22. Mai 2011

Hamburg Marathon-als Zuschauer und 15 km


Julia's Knipps-Werk. Toll! ;-)

"Zufällig" am Zieleinlauf vobeigelaufen, konnten wir uns kaum wieder losreissen.
Selbst die Laufschuhe an den Füssen aber noch keine Kilometer in den Beinen liess es sich hervorragend über die Befindlichkeiten der Marathon-Teilnehmer anhand ihrer Laufstile nach 42 km philosophieren.....
Da hat man gut Reden.
Mein Respekt all denen, die das Ziel laufender Weise erreicht haben!
Irgend lief es dann auch bei uns wieder und wir kamen nach 15 km mit Frühstücks-Hunger (oder sollte man es eher Brunch-Hunger nennen) und noch rechtzeitig vor dem anschließenden Gewitter zu Hause an.

Samstag, 21. Mai 2011

So schön kann Schwimmen sein

55 Minuten Kraul-GA1. Weiches Wasser. Tolles Bad.
So macht das doppelt und dreifach Spaß ...!
Herrlich.

Freitag, 20. Mai 2011

Laufen nach neuem Plan

Es musste mehr Struktur rein, und vor allem mehr Abwechslung.
Die erste längere Laufeinheit mit Intervallen:
15 min GA
5 min Tempo
15 Min GA
5 min Tempo
40 min GA
Nach genau 15 Minuten hatte ich den Park erreicht. Einziger möglicher Ort für Intervalle, da ansonsten Richtung Wald alles viel zu profiliert.
Dann ab Park die ersten 5 Min mit richtig Tempo. An meiner Tempogrenze zum Sprint. Lief super-weil ich damit natürlich erst mal alle vor mir laufenden überholte. Streicheleinheit fürs Ego. Aber mir war auch klar,dass 5 Minuten wirklich lang sein konnten.
Das einzige was mir wirklich unangenehm war,war die luftnot (zZt. aufgrund der Allergie auch schon im Ruhezustand). Sowas ist lähmend und nimmt einem den letzten noch vorhandenen Atem,den man für solche Einheiten nun wirklich mehr als gut gebrauchen könnte.
Aber durchgehalten.
Die zweiten 15/5 liefen ähnlich-etwas spassiger,da leicht bergab.
Im Anschluss weitere 40 Minuten lockeres GA Laufen.
Glücklich wieder zu Hause.
Dort das Geschenk vom letzten Wettkampf. Alkoholfrei und isotonisch natürlich ;-)
Cheers.

Donnerstag, 19. Mai 2011

Angekommen

Das altbewährte Modell in neuer Ausführung. Sieht super aus. Und wie er sich fährt weiß ich ja bereits ;-) ...

Dienstag, 17. Mai 2011

Früh-Lauf 7 Uhr

65 Minuten. In aller Frühe. Mit allem was dazu gehört: leichte Beine, schwere Beine, Glücksgefühle, ich-schlafe-ja-noch-Gefühle, Atemschwierigkeiten, Sprint, ...alles in allem ein guter Lauf ;-)

Montag, 16. Mai 2011

Wettkampf 1/2011: KINZIGMAN



5:30 Uhr.
Aufstehen.
An Sport gar nicht zu denken.
Frühstück gezwungener Maßen.
Die Aufregung hielt sich dank der Müdigkeit in Grenzen.
Fahrt nach Langenselbold.
Anmelden, Startbeutel abholen und Wechselzone einrichten.
9:00 Uhr. Wettkampfbesprechung.
Der See soll 18 Grad Temperatur haben. Ein Segen, und meine Hoffnung, dass meine Lungen
dann doch besser mitspielen.
Info: Landgang beim Schwimmen nach 200 m erforderlich.
10.10 Uhr Start der Frauen.
Habe mich aus Angst ganz hinten angestellt. Fehler. Denn es lief so gut im Wasser, dass ich schneller gewollt und gekonnt hätte. Schwierig dank einer Wand aus Brustschwimmern vor mir. Aber ich nehms gelassen-die Freude überwiegt, so toll und ohne Atemprobleme durchs Wasser zu gleiten. Ein Traum!

Wechsel > Rad
Verstehe gar nicht, warum die Frau, die ihr Rad neben mir hängen hatte, beim Wechsel plötzlich mitten auf meinen Wechselklamotten sitzt!?! All ihre Sachen auf meinem so sorfältig eingerichteten Mini-Platz. Ich sage noch: "Entschuldigung. Ich müsste da jetzt mal an meine Radschuhe ran". Ich lache über mich selbst und beim der nächsten vergleichbaren Situationb wird nicht mehr freundlich gefragt. It's a competition ....

Rad
Oh mein Gott. Rad-meine zur Zeit beste Disziplin. Und jetzt sitz ich völlig erfroren im klitschnassen Einteiler auf meinem Rad - habe das Gefühl, dass ich viel zu niedrig sitze (???), frage mich schon in der ersten Kurve, was ich hier eigentlich mache (was soll der Quatsch frierend und halbnackt auf einem Rad durch die Gegend zu fahren) und stelle mit Erschreckeb fest, dass meine Beinmuskeln komplett dicht machen. Haben sich verabschiedet. Nix mehr da. Ich trete und spüre nichts. Die flache Strasse kommt mir anstrengender vor, als 2 Anstige auf Mallorca zusammen. Zudem sind meine Füsse vor Kälte komplett taub.
Na spitze. Keine Kraft in den Beinen, das Gefüh, das Rad klebe am Asphalt und ich trete auf der Stelle und kein Gefühl in Beinen und Füssen. Gute Voraussetzungen fürs Laufen.
Irgendwie lässt mich das doch ein wenig frustrierte Gefühl nicht los.
Aber als die Leute am Strassenrand klatschen und brüllen bricht ein Grinsen durch-und ich bin dann doch irgendwie glücklich und stolz: immerhin fahre ich. und bin zuvor geschwommen. Und werde verdammt noch mal auch mit tauben Füssen laufen. So.

Wechsel > LaufenDas Absteigen vom Rad auch recht merkwürdig-so mit nicht vorhandenen Beinen und Füssen.
Irre. Der Lauf zur Wechselzone wie auf Eiern.
Ich nehme mir vor, mich jetzt nicht zu stressen (haha, gute Idee bei einer Sprint-Disziplin) und parke mein Rad. Das Anziehen der Laufschuhe ist wackelig aber ich lass mir doch Zeit-um meinen Atem zu regulieren. Aus Erfahrung weiss ich, dass ich sonst gleich auf der Laufstrecke ein Problem mit Seitenstechen bekommen könnte.

Laufen
Dann los. Kleine Schritte. Aber Vorfuss. Ich glaube, das ganze sieht von aussen besser aus, als es sich anfühlt. Die ersten Meter wünsche ich mir das Ende herbei. Taube Füsse, die Vorfuss laufen sind regelrecht unheimlich. Ich versuche, ein für mich akzeptables Tempo zu finden. Ein Tempo, bei dem ich das Gefühl habe, durchzukommen ohne Beschwerden und aber dennoch nicht stehenzubleiben..... Es gelingt. Ich laufe relativ am Ende-was bedeutet, dass mir etliche entgegen kommen. Seltsamerweise ist mir das ziemlich egal. Ich laufe meinen Stiefel weiter.
Bei der Wende im Wald gehts mir plötzlich erstaunlich gut. Ich lehne dankend das gereichte Wasser ab (auch hier hab ich gelernt) und laufe weiter. Plötzlich läuft es sich hervorragend. Und ich werde schneller.Hole die ersten drei Läufer ein-für meinen Kopf spitze-und lasse einen unangenehm ambitionierten Herren hinter mir, der mit diesem Fakt offensichtlich nicht gut zurecht kommt. Ich sprinte einige Meter vor dem Ziel, weil ich mich so gut fühle, muss jedoch kurz vor Ende feststellen, dass Sprinten einfach nicht trainiert wurde ;-) Die Luft bleibt schlagartig weg und ich hab für Sekunden das Gefühl, es die letzten 50 Meter nicht mehr ins Ziel zu schaffen. Egal-durchs Ziel bin ich dann doch gelaufen. Und glücklich!
Dass ich meine eigenen Sprintzeiten bei all den schlechten Gefühlen sogar noch verbessern konnte, habe ich erst später gesehen-und mich umso mehr gefreut:
Schwimmen: 00:11:21; Rad: 00:37:40; Laufen:00:24:09.