Sonntag, 30. August 2009

Triathlon die zweite – finished!


Sonnenaufgang, 7.30 Uhr


(An-)Spannnung vor dem Start


gute Stimmung


Kurz vor dem Start


Auf den 500 m




Auf dem Weg zur Wechselzone


Nach dem Radfahren-vor dem Laufen


kurz vor dem Ziel


finished


5.30 Uhr: Aufstehen
Frühstück und vor allem Kaffee müssen sein. Und zwar halbwegs ohne Hektik. An konversation ist um diese Uhrzeit bei mir eher nicht zu denken. Aber mein treuester Begleiter weiß das bereits
;-)

6.30 Uhr: Abfahrt
das Auto zeigt an: 8°C Außentemperatur. Ich könnte mir besseres vorstellen, als gleich im Freibad meine Runden zu drehen. Aber der Sonnenaufgang ist grandios!

7.00 Uhr:
Ankunft
Pünktlich zur Startunterlagenausfgabe. Die 71 bekomme ich ausgehändigt, inkl. Finisher-Shirt (wir wollen es hoffen) ...

7.30 Uhr: Einrichten der Wechselzone
Noch etwas verwirrt über die bevorstehenden Wege "parken" meine Mitstarterin Ingrid und ich unsere Räder auf der Schwimm/Rad-Wechselzonen-Wiese. Ich vergesse an diesem Punkt, die Ärmel meiner Windjacke auf die richtige Seite zu drehen, das sollte ich an späterer Stelle noch merken.

8.00 Uhr: Wettkampfbesprechung
Wir wurden noch mal auf alle Regeln und die Tatsache hingewiesen, dass es zu Beginn der Radstrecke nicht links in den Ort hinein, sondern scharf rechts den ersten Anstieg hinauf ginge-es hätten sich in den Vorjahren gerne mal Athleten verfahren. Wie beruhigend. Zumal ich den Ort überhaupt gar nicht kenne. Ich hoffe auf ausreichend Streckenposten.

8.45 Uhr: Einschwimmen
Ich friere schon vor Beginn wie verrückt. Die ersten Gruppen sind bereits im Wasser. Unser Start ist um 8.50 Uhr. Ich nutze die verbleibenden Minuten für ein kuurzes Einschwimmen.

8.50 Uhr: Schwimmstart
Die (wie sich gleich herausstellen sollte) schnellste auf meiner Bahn 2 möchte mir den Vortritt lassen. Ich lehne dankend ab. Nur keinen Stress.
Dann gehts los. Ich schwimme gut los, verliere aber nach nhinten etwas, da ich wieder mal mit meinem Atem zu Beginnn der Belastung zu kämpfen habe. Erst als es schon fast vorbei ist, habe ich meinen Rhythmus gefunden. Ich "hebe" mich beim Startblock aus dem Wasser und laufe zur Wechselzone.

RadIn der Wechselzone versuche ich in der kurzen Zeit, Luft zu holen, ruhiger zu atmen. Ziehe die Radschuhe an Helm und Brille auf und versuche scheinbar ewig, meine Windjacke anzuziehen, deren Ärmel sich komplett auf links gedreht hatten. Blöd.
Dann Rad zum Start schieben und los. Klappt super.
Ich fahre auch nicht links sondern nehme wie angekündigt den korrekten Weg scharf rechts durch den Ort. Ein erster Anstieg, den ich für merh als macnbar halte.Dann ein gutes Stück stetig bergab. Super, denke ich noch. Alles zu schaffen, macht Spaß und rollt. Dann bäumt sich auch schon der wohl eigentliche Anstieg vor mir auf. Ich sehe die, die vor mir sind und die, die sich ganz weit vorn immer noch hochkämpfen. Ich hab ja keine Wahl. Kleines Kettenblatt und treten. Die Atemnot hindert mich auch hier. Es nervt. Und der Gedanke daran, dass ich die komplette Strecke ein zweites mal fahren muss, lässt mich nicht gerade vor reude aufschreien.

Es geht immer noch bergauf. Es scheint überhaupt nicht mehr aufzuhören. Linke Spur fahren die in aerodynamischer Haltung hinunter, die es schon hinter sich gebracht oder auf dem Weg zur zweiten Runde sind. Ich frage mich zwischendrin, warum ich das mache, warum ich mir das antue. Und zum ersten mal hätte cih es fast für eine Erleichterung gehalten, durch äußere Umstände ("ein Platten wäre jett hilfreich"...) aus dem rennen geworfen zu werden. Aber Aufgeben ist auch nicht meine Stärke.

Nochmal die Runde, nochn mal über die Hälfte der Srecke saftiger Anstieg. Ich fühl mich irgendwie demoralisiert. Wo sind außerdem die Menschemassen, die einen jetzt weitertragen, anbrüllen .... Ich fahre im Delirium vor mich hin. Auf den letzten Kilometern ein Krämpfe im linken Unterschenkel. Versuche auf kleinem Gang das gaanze zu lockern. Ich muss noch laufen.

Auf die Zielgerade der Radstrecke eingebogen bin ich so erleichtert, "da durch" zu sein, dass ich mein Rad auch direkt gerne in die helfenden Hände abgebe.

Laufen
Im Wechselzelt warten meine Laufschuhe. Etwas "wackelig" ziehe ich die Schnürsenkel fest und laufe los. Laufen sollte nun wirklich kein Problem sein–dachte ich, bis ich auf den Pfad in den Wald einbog. Die nächsten steilen Anstiege standen vor mir. So steil, dass man an einem Stück fast nur gehen konnte. Meine Beine fühlten sich an, als wären sie nur "ausgeliehen" und nicht wirklich Teil von mir. Irgendwie ließ ich sie laufen. Kleine Schritte. Ich hatte unglaublichen Durst, bekam an der Verpflegungsstelle leider nur Mineralwassser mit Kohlensäure. Ich wusste, dass das gar nicht geht, aber ich wusste auch, dass ich unbedingt trinken muss. Die Quittung kam prompt mit heftigen Seitenstechen. Meine Gedanken waren längst nicht mehr unbeschwert. Und ich ärgerte mich über so viele Einzelheiten, dass ich meinen Kopf am liebsten ausgeschaltet hätte.

ZielIch bin durch. Duch und durchgekommen ;-). Für die wenigen Trainingseinheiten (und Vorbereitung auf einen derartigen Wettkampf mit derartigem Profil schon mal gar nicht) eine halbwegs zufriedenstzellende Leistung. Für meine weiteren Ansprüche mehr als verbesserungswürdig.
Aber vielleicht sollte ich mir als allererstes einmal den Kopf vornehmen - und dann die Beine ....

Samstag, 29. August 2009

30 Min locker GA1

SAMSTAG, 29.08.09: 30 Min locker GA1
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Uhrzeit: 16.00 Uhr
Streckenprofil: 3 km leichter "Anstieg" bis wellig, dann 3 km leichter "Abstieg" bis gerade
Wetter: 20 °C, Sonne, leicht Wind-perfekt
Puls: 135 – 155 – 160 – 165 – 177 (max) (154 Durchschnitt)
Gehpausen: gezwungenermaßen-ohne die geht nix unter 156
Spassfaktor: 0
Frustration: 100
Fazit: ???


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Ich gehe jetzt die Tasche für morgen früh packen. Vermutlich mit einem Puls von 250 ...

Freitag, 28. August 2009

Trainingsplan Teil 1 und Triathlon am Sonntag

Heute bekommen: meinen ganz eigenen Trainingsplan Teil 1 ;-) für das Wochenende und die kommende Woche. Ich kann mich gut damit anfreunden. Sieht weniger "dramatisch" aus als ich dachte. Als letzte kleine Mini-Einheit (seit 2 Jahren nicht mehr so wenig gelaufen) stehen morgen noch mal 20-30 Min Laufen locker im Bereich GA1 an.
Sonntag dann der Wettkampf (der zweite ) – ich bin gespannt, wie sich die Sprint-Distanz ohne Erkältung in den Adern anfühlt und was die Beine nach 8% Stiegung in der Radstrecke zum Laufen auf ebenfalls hügeliger Strecke sagen (in Hamburg war an Steigung eher nicht zu denken und die Beine haben trotzdem gezittert auf den ersten Kilometern). Und wichtig: die Schwimmbrille immer in Himmelsrichtung ausziehen-niemals vom Kopf in Richtung Erdboden reissen. Ansonsten kann nicht viel schiefgehen. Ich freu mich riesig.

Mittwoch, 26. August 2009

Nordic Walking oder die Puls-Erkenntnis



Einen empfohlenen Trainingsbereich gibt es bereits. Und weil ich hochmotiviert bin neues auszuprobieren, habe ich mich dann auch heute gleich an das absolut neueste gewagt. Die Erkenntnis ist wohl nicht so neu, aber der Trainingsbereich in dem ich mich bisher (offensichtlich zu häufig) bewegt habe, sah doch irgendwie anders aus. Da ich lange laufen konnte und mich auch meistens sehr wohl dabei gefühlt habe, habe ich die hohen Pulswerte ignoriert.

Aber da ich ja nun noch mal Fortschritte machen und mich verbessern möchte, komme ich um diese gnadenlos ehrlichen Angaben wohl nicht herum.
Schwierig nur, wenn der Puls beim Loslaufen bereits auf 138 und nach 250 m bei 156 ist. Was tun? Gehen! Tatsächlich - wie in alten Zeiten. keine 20 Schritte später ist der Puls wieder bei 138 und ich froh, endlich-wenn auch im Zeitlupentempo-loslaufen zu können.
Dann-250m später: gleiches Spiel. Puls bei 156 - Anja im Gehschritt, Puls wieder unten, weiter gehts. Ich motze laufend (oder gehend) vor mich hin und frage mich, ob das so Sinn macht.
Laufen ist auch abschalten, auspowern, runterkommen, genießen und einfach neue Energie tanken. das, was ich gerade mache ist ein getarnter "Spaziergang" (na gut-ein wenig Übertrebung an dieser Stelle) - und ich sehe auf meinem diesjährigen Geburtstagstisch schon die Nordic Walking-Stöcke liegen. Au weia ...

Ich kämpfe mich eher ungeduldig weiter Richtung Wald-wenigtens schön soll die Strecke sein (wenn schon nicht schnell) ... Leider geht es ab der Haustür auch noch stetig und ständig bergauf, so dass ich alle Mühe habe, nicht über die 150 zu kommen. dann erneut: Sekunden der Gehpause udn verständnisloses Kopfschütteln meinerseits. Ich glaube ja an diese Werte und daran, dass es die "richtigen" für mcih sind - aber nach 2 km frage ich mich, ob vielleicht meine Pulksuhr kaputt ist. So muss es sein. ich kann mich doch nicht so irren.

Und dann wünsche ich mir jemanden, der in diesen verzweifelten Momenten neben mir läuft und mir zeigt, wie ich im 2fach-Zeitlupentempo noch "laufen" (ich meine laufen und nicht walken oder gehen oder humpeln oder kriechen ;-) kann. Meine Beine scheinen nicht lang genug in der Luft, um so spät wieder am Boden zu sein, dass der Puls sich bei entspannnten 140 (die habe ich nur im Gehen erreicht) ausruhen kann....

Es war jedenfalls ein aufschlussreiches "Experiment" heute. Ich bin etwas verwirrt und auch - mal wieder - etwas ungeduldig-, aber wenn mein Körper sich schon ans lange Laufen mit hohem Puls gewöhnt hat, dann werde ich ihm die GA1-bereiche doch wohl auch noch irgendwie (und bitte wann???) schmackhaft machen können.

Gibts Tips für die Entdeckung der Langamkeit? Ein Hörspiel statt Musik hören? Ein Buch lesen unterwegs?

;-))

Am Sonntag werde ich jedenfalls noch mal "Gas" geben (der Sturm vor der Ruhe ;-) ich möchte sehen, was ich schaffen kann, wenn ich nicht halb-krank an den Start gehe. Freu mich auf den Tag und hoffe, so fit zu bleiben bis dahin wie ich mich gerade fühle.

Dienstag, 25. August 2009

Jetzt geht's los!



Der Startschuss-oder wie Marcus das doch treffender genannt hat: die Standortbestimmung ist abgeschlossen. Nach einem gestrigen anstrengenden Arbeitstag kam der noch viel anstrengendere Laktat-ich-bring-die-Wahrheit-ans-Licht-Test. Bei gefühlten 35 Grad und scheinbar gegen die Wand. Ich mag sie nicht, diese Laufbänder. Da läuft und läuft man, und das Gehirn rennt vor eine Wand, da sich sonst nix bewegt. Und wehe, man schaut "unterwegs" mal aus Versehen nach, ob die eigenen Füsse noch da sind. Dann ist die Verwirrung komplett.

Ich bemühte mich also, zum einen geradeaus und erhobenen Hauptes zu laufen und zum anderen die doch relativ lang erscheinenden 3 Minuten-Geschwindigkeits-Stufen einzuhalten.
Ich lief und lief-der Schweiss mit mir.

Die Ausarbeitung folgte im Weingut - ich habe lange nicht mehr so sehnlichst auf eine Traubensaftschorle gewartet ...

Zwar sind die Laktat-Kurve und ich uns in manchen Dingen nicht hundertprozentig einig - aber wenn sie mir schon jetzt gehorchen würde, wäre ich ja nicht hier (hier schon, aber ohne Marcus' Coaching vermutlich).

Und jetzt kann's unter professioneller und toller Anleitung losgehen. Das Ziel steht - der Plan dann auch. Ich freue mich auf das jetzt folgende Jahr, auf eine prima Zusammenarbeit, bin gespannt auf alle neuen Erkenntnisse – es kann nur noch spassiger werden!

****** HAMBURG 2010! ******

Donnerstag, 20. August 2009

7.00 Uhr: das Schwimmbad ruft

Bei 33 °C ist Schwimmen wohl die naheliegendste Disziplin. Und sowieso morgens um 7.30 Uhr.
Der 70.3. ist gelaufen-da scheinen sich einige auch wieder anderen Dingen zun widmen...Zumindest sind die Bahnen z.Zt tatsächlich leerer als noch vor einigen Monaten.
Heute war ich gefühlt trotz der Uhrzeit morgens relativ fit (lag bestimmt an den noch erträglichen Temperaturen). Zwar war ich auf den ersten 500 m ganze 4 Minuten langsamer als noch vor meinem hamburg Triathlon-aber liefen die zweiten 500 dann umso besser. Ich habe komplette 500 m benötigt, um mich richtig einzuschwimmen. Ich hätte vom Gefphl die fehlenden 500 m zu den 1,5 km auch noch dranhängen können-aber man soll ja bekanntlich aufhören, wenns am schönsten ist ;-). Lieber den Kilometer noch mal zügiger bevor es weitergeht ...
Der Tag heute war eine einzige Sauna. Ich hoffe sehr, dass die nächsten Tage etwas abkühlen.

Montag, 17. August 2009

Freie Bahn

Hoch motiviert (zu lange beim 70.3 zugesehen) hab ich dann heute morgen um 7 Uhr das Haus verlassen-auf ins Bad zum Bahnenschrubben. Bin ja mit der ersten Disziplin doch etwas sträflich umgegangen in letzter Zeit-aber in Anbetracht der Tatsache, dass der nächste Triathlon am 30.08. schon vor der Tür steht, ist es Zeit mal wieder ein paar Wasser-Einheiten zwischen zu schieben.
Lief bzw schwamm sich ganz gut, wenn es auch ein wenig gedauert hat, bis ich konditionsmäßig meinen Rhythmus gefunden hatte. Zu guter Letzt hatte ich die komplette Tempobahn für mich allein-ein Traum! Die 500 m werde ich am 30.8. wohl gut schaffen denke ich (Neoverbot-aber auch das ist nicht allzu tragisch...). Ein paar Mal werde ich vorher aber noch trainieren gehen-bei den momentanen klimatischen Bedingungen ist Schwimmen wohl das Beste was man machen kann ...

Sonntag, 16. August 2009

IRONMAN 70.3 Germany / Wiesbaden 2009

Bei strahlendem Sonnenschein und 30°C fand heute quasi vor der Haustür der IRONMAN 70.3 Germany/Wiesbaden statt. Ca. 3300 Athleten aus 42 Nationen waren am Start. Geschwommen wurde heute früh um 8.00 Uhr im Schiersteiner Hafen, darauf folgte die doch sehr anspruchsvolle und durch zahlreiche knackige Anstiege gekennzeichnete Radstrecke durch den Rheingau-Taunus-Kreis. Anschließend folgte der laufkurs durch den Kurpark.

Sieger bei den Männern war nach 4:04,35 Stunden ( neue Streckenrekordzeit) Sebastian Kienle, bei den Frauen gewann Yvonne van Vlerken aus Holland in 4:42:46 Stunden.

Ein paar Eindrücke hier, mehr Bilder gibts wie immer auf meinem Flickr-Account!


Sonnenschein









Faris Al Sultan


Yvonne van Vlerken (NL)


Sieg Yvonne van Vlerken

Donnerstag, 13. August 2009

Vorausschauend



Auf den Spuren ... Gestern. Aber mehr auch nicht. Aber ich werde zuschauen am jetzt kommenden Sonntag. Selbstverständlich. Ist ja alles vor der Haustür sozusagen. Ich bin gespannt. Es könnte reichlich früh werden mit dem Schwimmstart um 7.00 Uhr. Wie war das - "der frühe Vogel kann mich mal ..." Wir werden sehen.

Dienstag, 11. August 2009

Begegnung mit dem Waldschrat




Da lag der Waldschrat schon hinter mir


Bei immer noch subtropischen Bedingungen 25 °C (gefühlte 35 ° C aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit) hab ich heut um 20 Uhr die Laufschuhe für einen Waldlauf angezogen. Hatte gehofft, dort würde es etwas kühler sein (ich hoffe es immer wieder, weil ich mit diesem Wetter hier einfach gar nicht klar komme-sehne mich nach Regen und Herbst ..) Naja, von kühler also keine Spur, dafür war ich dann bis auf ein paar Läufer, die mir in entgegengesetzter Richtung noch entgegen kamen-die einzige im Wald. Macht gefühlt eigentlich nix so am Stadtrand.

Bis er kam. Der Waldschrat.
Man kennt ihn hier bereits. Beim kleinen Tempel hat er seinen Unterschlupf gefunden. Er scheint irgendwie verrückt, irgendwie harmlos und irgendwei auch völlig uninteressant. Die Spaziergänger und Läufer luafen halt um ihn herum auf ihren Sonntags-Schön-Wetter-Ausflügen.
Er gestikuliert jedesmal nur wild herum oder aber er liegt im Tempel völlig starr auf der Bank und macht gar nichts.

Nur heuute-als außer mir gar keiner unterwegs war-ausgerechnet heute sieht er mich offenbar von weitem kommen und bäumt sich exakt in der Mitte des Weges mit verschränkten Armen auf. Ich wusste, dass er in seinen Sandalen (totz seiner stattlichen und ich muss zugeben heute etwas störenden) Größe kaum eine reale Chance hätte, mir ernsthaft zu folgen-auch wenn ich bei den Temperaturen nicht gerade auf Intervalltraining aus war.

Mir blieben nur 2 Möglichkeiten schoss es mir durch den Kopf. Einen Bogen um ihn herum schlagen-ein unverkennbares Ausweichmanöver also- oder aber ebenso mittig direkt frontal auf ihn zu und abwarten was passiert.
Ich entschied mich für die zweite Möglichkeit. Das Kinn ein wenig höher gestreckt (für den etwas arroganteren Look) lief ich also linear mittig weiter. Er schien sichtlich irritiert, da er bereits zu grinsen anfing, und bewegte sich erst kurz vor einem imaginären Zusammenprall ein paar wenige Zentimeter zur Seite.
Ein stiller Sieg für mich. Perfekt. Jetzt musste ich nu noch konsequent bleiben und durfte mich nicht umdrehen. das war dann doch ein eher ungutes Gefühl-wenn man so gar keine Ahnung hat, was hinter dem Rücken passiert. Aber ich dachte ganz angestrengt an seine Sandalen und das half .....
Soviel zum Waldschrat. Fürs erste.

Und es war ein toller Abend-Sonnen-Lauf. Sowieso.

Sonntag, 9. August 2009

Rad mit "Helm auf"



Ich weiss nicht, ob's am Wetter lag, Freitag hatte ich schon erhebliche Kreislaufprobleme (im Ruhezustand wohlbemerkt), heute tierische Kopfschmerzen. Die allerdings machten sich erst bemerkbar, als wir schon unterwegs waren. 9 Uhr heute früh gings los-die Straßen leergefegt und-entgegen aller Voraussagen-kein Regen. Temperatur einigermaßen auszuhalten, jedoch ziemlich hohe Luftfeuchtigkeit. Ich hoffe, sehr, dass es kommende Woche (die im übrigen nach 3 Wochen Abstinenz wieder eine Arbeitswoche sein wird) etwas erfrischender wird (damit ist hierzulande jedoch eher der Wunsch der Vater des Gedankens) ...

Donnerstag, 6. August 2009

13 km Lauf und 600 Höhenmeter Rad

Gestern noch mal satte Laufmeter bei Abendrot und fast Vollmond und auf dem Rückweg durch dunklen Wald. 13 km, davon stetiger Anstieg bis ca. Kilometer 8.
Heute folgte dann nach einem entspannten Sonnentag (ein bisschen Urlaubsbräune muss schließlich noch mitgenommen werden bevor es Montag wieder drinnen los geht....) 600 Höhenmeter auf dem Rad. Da lag ich schon auf dem Sofa und träumte tief und fest (vom Sonnenstich?)-dann folgte doch der allzu spontane Entschluss, mich dem liebsten und seinen Radfreunden anzuschließen (hätte ich diese Freunde vorher gesehen wäre ich wohl direkt auf dem Sofa liegengeblieben). Ein Zurück gabs dann in der Stadt nicht mehr, als wir noch den letzten der Truppe abholten. 4 mehr als trainierte Kerle und meine Wenigkeit. Na gut. Von nix kommt nix.
Es waren nicht nur die Kerle-es waren auch die bis zuletzt folgenden Anstiege, die mich gedanklich schon wieder das Sofa vor Augen holten. Da musste ich jetzt durch und ich gab mein Bestes. Pausen gab's keine-wozu unnötig aufhalten, nicht wahr?? Ein Anstieg jagte den nächsten und das bei den heutigen Temperaturen und meinen Höhenmetern vom gestrigen Lauf noch in den Beinen. Aber ich wurde prächtig die Hügel hinaufgezogen (Dank an dieser Stelle an Mike und natürlich Marcello, der sowieso immer die beste Strategie fährt ;-) ...
Ich habe -so kam es mir zumindest vor-noch nie zuvor die Abfahrten so genossen und die Bremsen so dezent genutzt. Nein, ich habe nicht genug. Ich will mehr!

Dienstag, 4. August 2009

Er ist da und ich bin dabei!



Der Urlaub neigt sich fast dem Ende, haben nun heute Nordhessen den Rücken gekehrt und sind wieder im Süden angelangt. Eingestiegen bin ich hier daraufhin gleich mal mit einer schönen Abend-11km-Waldrunde, nachdem ich in Kassel ein paar Hitzeläufe hinter mich gebracht hatte.
Kaum zu Hause angekommen lag "er" auch schon auf dem Tisch: der Mitgliedsausweis für die Triathlon Abteilung des FC ST. PAULI. Jetzt ist es also "offiziell" und ich freu mich riesig, nun bald dann für und mit den anderen starten zu können. Ich würde mich zudem freuen, wenn der anvisierte "Externen-Stammtisch" irgendwann mal stattfindet-ich bin dabei!
Ich hoffe nun erst einmal, die verbleibenden 5 Urlaubstage noch sportlich nutzen zu können, schließlich stehen in nächster Zeit noch der Triathlon in Oberursel und ein 25-Stunden-Lauf an (dazu an späterer Stelle mehr).

Samstag, 1. August 2009

Nächster Wettkampf!

Anmeldung ist getan. Am 30.08.09 gehts noch mal auf 500/20/5 - beim Triathlon des SCO Oberursel. Diesmal wirds - entgegen der Strecke in Hamburg-ein paar kleine Steigungen auf Rad- und Laufstrecke geben wie ich gelesen habe.
Naja, ich hab ja nun noch einen Monat um noch ein bisschen was zu machen vorher. Schwimmen und Rad sind jetzt vorranging nach dem Urlaub wieder dran, ich hoffe, dass der kommende Donnerstag beim Testschwimmen im Langener Waldsee noch mal ein wenig Sicherheit verschafft (@Ingrid: freu mich schon auf den Neo-Abend!)

Mittwoch, 29. Juli 2009

Training in Nordhessen

Lockere 7 km Abendrunde gestern in altbekannten Gefilden: Kassel wird nun auch lauftechnisch erkundet. Sind ein paar Tage hier zum "Haus-Hüten" - mit dabei natürlich eine komplette Tasche nur mit Sportklamotten. Wie das alles ins Auto hineinpasste (wer unser Auto kennt, weiss, wovon ich spreche) ist mir ein Rätsel-aber nun sind sie hier und werden selbstverständlich auch genutzt. Hab gestern die Aue samt Park Schönfeld ins Visier genommen. Auch hier läuft sich’s ganz gut. Heute eine weitere Runde, Schwimmen steht die Tage auch noch auf dem Programm. Leider hat es mit den Rädern nicht geklappt (das Mitnehmen wäre teurer geworden als angebracht) somit muss das leider auf die nächste Woche fallen. Und jetzt erst mal raus. Sonne ...

Sonntag, 26. Juli 2009

Dextro Energy Triathlon Hamburg 2009

Dextro Energy Triathlon (ITU World Championship Series) Hamburg 2009:

Zuschauer-Tribüne auf dem Rathausplatz


Damen-Elite Radstrecke


Emma Moffatt / AUS (in rot) - die Siegerin der Damen Elite
und Lisa norden / SWE - die Zweitplatzierte beim Wechsel


Jedermann-Wechselzone

Alle Ergbnisse

Wir sind zurück-und mit uns ein paar tolle, emotionale und natürlich motivierende Eindrücke vom Wochenende in Hamburg. Angefangen hat alles so super mit der super nett gestalteten und für mich außerordentlich informativen und anregenden Pasta-Party der Fc St. Pauli Triathlon Abteilung:
Dank an dieser Stelle noch einmal an Flyer-Kay für Einladung und Bewirtung! Und Danke auch an die anderen für die nette Runde! Vielleicht kann ich mir alle Namen bals als aktive externe oder externe Aktive besser merken-der erste Schritt in diese Richtung ist bereits getan ;-)

Weiter ging es am Samstag und Sonntag mit einem großartigen Wettkampf. Samstag bei eher weniger großartigen Regengüssen (diese fielen leider auf die Damen-Elite), Sonntag dafür mit strahlend blauem Himmel und Sonne pur bei den olympischen Jedermännern (und -frauen).
Trotz Regen waren am Samstag unglaublich viele Zuschauer am Start, so dass selbst Regen und dunkle Wolken der Stimmung keinen Abbruch tun konnten.

Ich hab mir alles genauestens angesehen (große Ehrfurcht vor der überfüllten Jedermann-Wechselzone) und mir Fragen gestellt wie: wie finde ich meinen Wechselplatz? Warum laufen die links in die Wechselzone, wenn doch rechts ihr Rad steht? Warum verpassen doch einige Radler die Ausfahrt und müssen eine Extra-Runde drehen? Wer sagt mir überhaupt wo ich lang muss in dem Chaos und gibts denn nicht wenigstens vorher eine "Rundum-sorglos"-Anleitung für dieses Spektakel an der Alster?

Fragen über Fragen, mit denen ich mich nun im kommenden Jahr auseinandersetzen kann und will. Ich habe mir tatsächlich zwei Dinge für Hamburg 2010 fest vorgenommen:

1. Never swim, bike & run alone ...
2. und das über die olympische Distanz (1,5 km schwimmen/40 km Rad/10 km Laufen)

Alle meine Bilder vom Event auf Flickr

Mittwoch, 22. Juli 2009

Regeneration mit Container-feeling

Miniatur-Hamburg
Die Vorfreude aufs kommende Wochenende ist so groß, dass ich vorab schon mal ein wenig Hamburg-feeling am Rheinufer genieße. Der momentane Lieblings-Biergarten im Zollhafen/Mainz - natürlich inmitten der Container. Herrlich! Gut – der Vergleich hinkt natürlich etwas, aber für sich gesehen ein wirklich schöner Fleck mit leckeren Getränken und super Essen und tollem Blick über den Minihafen.




www.hafengarten.de

Dienstag, 21. Juli 2009

Pasta am Freitag

Der erste Urlaubstag war spitze. Entspannt und sportlich. Nach dem längeren Lauf von gestern heute eine kleine Waldrunde von 5 km.

Ganz spontan haben wir die Bolognese in Hamburg am kommenden Wochenende nun "dingfest" gemacht. Der netten Einladung des Fc St. Pauli Triathlon zur Pasta Party anlässlich des HCM (tschuldigung - dextro energy Triathlon) am Samstag konnten und wollten wir dann nicht widerstehen. Nicht als Bolognese-Fachfrau, erst recht nicht als Starterin im nächsten Jahr (dann hoffentlich olympisch) und schon gar nicht als potentielles Mitglied. Das wird bestimmt lecker und lustig im Fanladen am Freitag. Ich bin gespannt und freu mich aufs komplette Wochenende in der alten Heimat.

Sonntag, 19. Juli 2009

17 km Matsch und Regen

... der perfekte Urlaubseinstieg! Fürs Radeln war es mir heute früh dann doch zu nass - also die Laufschuhe an und ab in den Wald. Herrlich. Besser hätten die klimatischen Bedingungen für mich kaum sein können. Endlich frische Luft, nicht mehr so subtropisch, ab unnd zu etwas Regen und das am frühen Morgen. Tolle Laufstrecke mit heute ca. 8 km unbekanntem Weg. So kamen wir auf knapp 17 km. Allerdings: das ganze zu Beginn der Strecke ziemlich "aufgeweicht" - aber das macht das ganze nicht weniger spassig ...

Freitag, 17. Juli 2009

URLAUB!!!

3 Wochen Urlaub. Ab heute. Noch kein konkretes Urlaubsziel (wird sich diesmal in Deutschland abspielen), aber viel vor. Viel Zeit. Für viel Sport. Rad (Wetter könnte langsam mal besser werden), laufen sowieso und schwimmen muss auch mal wieder starten. Ich freu mich drauf, jetzt mal ausgiebig Zeit zu haben! Wenns klappt, evtl sogar am kommenden Wochenende Hamburg.
Die Einladung zur "FC Pasta Party" möchte ich mir eigentlich nur ungern entgehen lassen. Und beim Hamburg City Man (tschuldigung-Dextro Energy Triathlon) schauen zu können wäre auch toll. Schon mal die Strecke abstecken fürs nächste Jahr ;-) ....

Sonntag, 12. Juli 2009

Congratulations!

Chrissie hat die Challenge Roth gewonnen - mit der neuen Bestzeit von 8:31:59 Stunden.
Grandios!
Bei mir hat's hingegen heute nicht ganz zur Weltbestzeit auf meiner 10 km Strecke gereicht ;-) Wollte eigentlich noch ausweiten die Runde heute, aber ich hatte tierischen Durst und schwül war es zudem auch noch, so dass ich bei der Hausrunde geblieben bin.
Heute morgen sollte es um 9 Uhr eigentlich per Rad auf eine schöne Hügel-Etappe gehen-das Wetter hat uns jedoch einen Strich durch die Rechnung gemacht. Due Woche noch arbeiten und dann 3 Wochen Urluab-mit hoffentlich vieeeelen Radkilometern, Laufstrecken und Schwimmeinheiten. Ich freu mich drauf!

Donnerstag, 9. Juli 2009

run run run

Heute noch ne Runde. Langsam komm ich wieder in Tritt ... Es läuft! Gut so, dann kann ich ja-sofern nichts dazwischen kommt-beim 25 -Stunden-Lauf im September direkt "durchlaufen" ...:-)

Mittwoch, 8. Juli 2009

Ich liebe es ...!







Es sah aus, als ob es jede Sekunde heftig regnen würde. Aber ich war so froh, doch noch losgelaufen zu sein. Stamm-Schwimmbad hatte heute Ruhetag, hatte ich völlig vergessen, und so bin ich dann doch gelaufen. Zum Glück. Wie gestern schon waren das wieder richtig schöne 10 km durch den Wald und über Feld, zurück durch die Stadt. Der Himmel sah stellenweise grandios aus, die Luft war so erfrischend, ich könnte grad wieder loslaufen ....

Dienstag, 7. Juli 2009

Lauf heute Schwimmen morgen

Toller Lauf heute Abend. Frische Luft (hat hier Seltenheitswert) und Abendsonne-es hätte nicht besser sein können. Bin noch regelrecht euphorisiert.
hab mich aus dieser Euphorie heraus auch gleich entschieden, morgen früh das Schwimmtraining wieder aufzunehmen,schließlich war ich so fit, das sollte ich unbedingt weiter fortführen. Die Uhrzeit lockt zwar nicht gerade, aber ich habe es vor Hamburg ja auch irgendwie geschafft.

Motivationn genug ist die Tatsache, dass ich im Wettkampf doch etwas ernüchtert feststellen durfte, dass ich mit meinem perfekt routinierten 3er Atemzug zumindets auf den ersten 250 Metern nicht wirklich weit kam. Der "Start-Stress" war so überragend und so aufwühlend (im wahrsten Sinne des Wortes), dass ich vielmehr damit beschäftigt war, überhaaupt irgendwie Luft schnappen zu können. Zudem kam noch das eiskalte Wasser, was mir das Atmen plötzlich ungewohnt schwer machte. Ganz zu schweigen von den zahlreichen Füssen und Händen im Gesicht und überall am Körper, die es erst einmal geschickt zu umschwimmen galt. Eine Menge Faktoren also, die sich nur äußerst schwer auf der 25 m-Bahn trainieren.
Wenn man jedesmal erst einmal 250 Meter schwimmen muss, bevor sich eine Unterart von Rhythmus einstellt, dann muss ich wohl doch wieder zum 2er zurückkehren, oder? Und da war ich einmal so froh gewesen, dass ich so gleichmäßig schwimmen konnte... Nun ja.
Ich werde auf jeden Fall das Training auf diese Stress-Situationen anpassen müssen und öfter noch Sprints schwimmen.

Sonntag, 5. Juli 2009

Herzliche (hitzige) Glückwünsche!

IRONMAN European Championship 09:

Sandra Wallenhorst - Ironman-Europameisterin 2009

Timo Bracht - Ironman-Europameister 2009

Timo Bracht ( 7:59:15) und Sandra Wallenhorst(8:58:08) sind IRONMAN Europameister 2009!
Ein tolles Rennen, ganz großartig, dieses zu verfolgen. Da stand auch mir bei den Zieleinläufen irgendwie das Wasser bis zum Hals (@ Ingrid: wie du liest: mir ging es ebenso). Und da wir heute morgen um 9 Uhr selbst auf dem Rad saßen, weiss ich genauestens, von welchen Temperaturen die Rede war ....!

Fotos aufgenommen von servene (Flickr)

Samstag, 4. Juli 2009

LAUF heute … RAD morgen ... und dann IRONMAN

... war nicht weniger heiss. Irre heiss. 10 km schweiss.
Passend zum morgigen IRONMAN EUROPEAN CHAMPIONSHIP gehts morgen früh aus Solidarität aufs Rad. 180 km werden es allerdings nicht werden ... ich bin gespannt, denn habe meine Sattelhöhe etwas verringert, zudem der neue Helm - Testfahrt morgen also.
Im Anschluss dann Frankfurt per TV. Habe mich entschieden, nicht nach FFM zu fahren. Stimmung ist bestimmt großartig, aber sehen wird man nur wenig. Dafür werde ich dann den IRONMAN 70.3 quasi direkt von der Haustür aus live miterleben ...

Freitag, 3. Juli 2009

Rote Köpfe und weisse Kühe



Start um 20.00 Uhr-in der Hoffnung, dass es kühler würde. Irrglaube. Statt dessen 27 °C, weisse Kühe und rote Köpfe. Aber toller Lauf wars dennoch. Nebenbei: der Helm ist da - und "natürlich" zu klein für meinen zarten Kopf. Der Nachfolger ist schon geordert und hoffentlich bis Samstag am Start.

Dienstag, 30. Juni 2009

Hitzelauf um 7.00 Uhr früh

Wer hätte gedacht, dass es um diese Uhrzeit schon so dermaßen heiß und schwül sein kann. Und ich dachte, ich tu mir und meinem noch vom 80 km-Sonntag ein wenig spürbar beanspruchten Körper etwas gutes ... Statt dessen Stand die Luft schon morgens um 7 Uhr-und das sogar im Wald! Kein wirkliches Vergnügen. Aber immerhin haltem die neuen Schuhe bisher was sie versprechen. Und fühlen sich dabei noch äußerst gut an. Morgen ist Pause, am Donnerstag werde ich mal sehen, ob ich das Laufen nicht wieder auf den späten Abend verlege-sofern es nicht blitzt und donnert.

Gestern hab ich wieder ein neues tolles Stück geordert-nachdem der "alte Helm" nun diverse Macken aufweist. Ich habe auf Risiko gesetzt und den neuen ohne vorherige Anprobe bestellt (eigentlich völlig indiskutabel, aber von 239,00 auf 119 Eur reduziert-das war es mir wert. So kann ich ihn testen und falls es (ich hoffe nicht) auf meinem Kopf überhaupt gar nicht geht, wandert er eben wieder zurück. Freu mich jedenfalls erst einmal drauf:
auf den Uvex fp1 race silber matt

Sonntag, 28. Juni 2009

Wiedereinstieg mit Tempo


zu schnell für den Fotografen ;-)

Nach mehreren Wochen mit mehr oder weniger Sport-Abstinenz (krankheitsbedingt) kam heut der Wiedereinstieg in die Rad-Disziplin knüppeldicke. Mit einer schönen wenn auch muskelübersäuernden 80 km-Tempotour bei schwül-heissem Wetter. Die Strecke zwar flach aber der Durchschnitt knackig.
Die Gruppe wächst langsam aber stetig, die Frauenqoute auch (3:4). Meine Muskultaur war am Ende so erledigt, dass selbst im Stehen an der Ampel die Oberschenkel "brannten". Na gut, gehört dazu-zum Wiedereinstieg. Beim nächten Mal sieht alles schon wieder ganz anders aus. Auf jeden Fall war es wieder toll, hat ordentlich Spaß gemacht. Und ich war äußerst dabkbar für die "Windschatten-Übung"- am Hinterrad des Vordermannes zu kleben ist doch sehr gewinnbringend. Wenn ich mich auch erst ans "aktive nichts-sehen" und das absolute Vetrauen zum Vordermann gewöhnen muss.

Mittwoch, 24. Juni 2009

gut gelaufen

Nach "ausführlicher" Regenerationspause (die auch absolut nötig war bei der Erkältung oder wads auch immer das war) bin ich heute wieder gelaufen. Kleine Runde zwar, aber gut gelaufen ist es. Erste Runde zudem mit neuen Laufschuhen-auch von denen bin ich sehr begeistert-ich hoffe, das bleibt so!

Sonntag, 21. Juni 2009

Und weil's so schön war: Frankfurt City Triathlon 2009



... ist ja nicht so, dass das jetzt alles gewesen sein soll. Zwar hab ich seit dem Stadtpark nun eine komplette Woche komplett pausiert-aber das war auch nötig, da ich mich immer noch nicht vollständig fit fühlte. Ich möchte richtig auskuriert in die neuen Vorbereitungen starten-und bis das der Fall ist, werde ich meinem Körper noch ein wenig Ruhe gönnen. Die neuen Laufschuhe werden im Alltag schon mal etwas eingetragen und am kommenden Sonntag steht die nächste Radtour an.

Aber weil Hamburg einfach unglaublich schön war, wollte ich in diesem Jahr unbedingt noch einen Sprint dranhängen. Und weil Frankfurt nun doch neben der OD eine Sprint-Distanz anbietet, hab ich nicht mehr lange überlegt. Am 06.09 ist es dann soweit: Frankfurt City Triathlon. Bis dahin bleibt noch genügend Zeit, meinen Beinen wieder ein bisschen Schwung zu geben.

Nur zum Thema Neo muss ich mir bis dahin noch was einfallen lassen-die Möglichkeitt, darauf zurückgreifen zu können muss unbedingt gegeben sein. Taube Füsse bei 16 °C haben gereicht ...

Ich bin gespannt auf diesen zum allerersten Mal ausgetragenen FFM-City-Triathlon und freu mich jetzt schon auf das Training, die Aufregung dabvor und alles was dann kommt ....

P.S. .. irgendwelche Meinungen zu diesem doch eher fragwürdigen Logo?

Dienstag, 16. Juni 2009

Niemand hat lauter gebrüllt ....

... als Ihr! Eine wahre Wonne, bei Euch vorbeizurauschen–ob mit Schwimmbrille oder ohne ;-)
@ Lars und Co.: vielen Dank fürs Anfeuern – bis zum nächsten Mal!

Montag, 15. Juni 2009

10. VVL STADTPARK-TRIATHLON Hamburg | 14.06.2009


CHECK IN Wechselzone – 07.30 Uhr


Gang zum Schwimmstart/Startbesprechung
08.45 Uhr (Puls geschätzt bei 350)



Startbesprechung


5 Minuten vor dem Start - Wassertemperatur 15-18 ° C


Schwimmen geschafftt – Weg zur Wechselzone/Rad


Weg aus der Wechselzone zum Rad-Start


Radstrecke


Ziel-Einlauf


glücklich im Ziel

Ich bin immer noch beseelt, benebelt, beeindruckt, sehr glücklich und völlig mitgenommen (im positiven Sinn) von gestern. Es ist geschafft: der erste Triathlon liegt hinter mir. Das Jahr voller neuer Eindrücke, viel Training, Aufregung und natürlich auch Unsicherheit im Bezug auf das, was mich da nun genau erwarten würde, - dieses Jahr hat sich gelohnt! Es kam alles noch viel besser als erwartet und ich habe so dermaßen Blut geleckt, dass ich nun schon auf der Suche nach dem nächsten Wettkampf bin. Natürlich war bei diesem "ersten" erst einmal "Ankommen" und Wettkampf-Luft schnuppern das Ziel-jedoch muss ich sagen, dass der Ehrgeiz mich dann doch schon beim Schwimmen gepackt hat. Auch wenn die Gesundeit mir leider einen kleinen Strich durch mögliche Rechnungen gemacht hat, so bin ich doch mit dem Ergebnis (abgesehen vom Ankommen) ganz glücklich. Fürs erste .... ;-) Fortsetzung folgt! Die ersten dazugehörigen Eindrücke gibts hier.

Weitere schöne Aufnahmen vom Triathlon-Tag hier ->
in meinem
FLICKR-Album!


(DANKE Marcel, für die schönen Bilder, Dein wahnsinniges Engagement, Deine Engelsgeduld, Dein Schweigen im richtigen Moment ("wenn sie so ist, musst man sie einfach ganz in Ruhe lassen"), Deine Unterstützung und die vielen (Denk-)Anstösse, ohne die ich niemals hier hin gekommen wäre, Danke für Deine ständige Begleitung!)